Gemeinsame Übungen der Jugend des Technischen Hilfswerks und der Jugendfeuerwehr haben in der Stadt Kempen schon fast Tradition. In diesem Jahr ging es am Nikolausmorgen für den Bevölkerungsschutz-Nachwuchs darum, Menschen aus schwierigen Lagen zu retten. Es war bereits die dritte gemeinsame Aktion der Nachwuchskräfte.
Dank der Unterstützung durch das Grünflächenamt der Stadt konnte der Spielplatz „Lilienstraße“ für verschiedene Übungsszenarien hergerichtet werden. Gleich vier Aufgaben warteten auf die rund 40 jungen Helfer. Ein Kind musste gesucht werden, eine zwischen Holzbalken eingeklemmte Person sollte patientenschonend befreit werden und eine weitere Person galt es aus einer Röhre zu retten. Im Zuge der Erkundung des “Schadensgebietes” fanden die jungen Helfer auch noch einen Kanister, aus dem „Gefahrstoff“ auslief. Mit verschiedenen Trupps, in denen Feuerwehr und THW gemeinsam arbeiteten, wurden die Aufgaben bewältigt. Koordiniert und dokumentiert wurde der Einsatz durch eine Einsatzleitung, die ebenfalls aus Nachwuchskräften bestand.
Bei der Personensuche unterstützte der „Trupp Unbemannte Luftfahrtsyteme“ des Technischen Hilfswerks aus Viersen mit seinen Drohnen.
Nach erfolgreichem „Einsatzende“ ging es in die THW-Unterkunft, um sich bei Kinderpunsch und Leberkäsbrötchen zu stärken. Schnell waren sich alle Beteiligten einig, dass THW- und Feuerwehr-Nachwuchs im kommenden Jahr wieder gemeinsam zur Übung ausrücken werden.

