Manchmal muss das Technische Hilfswerk auch unter lebensfeindlichen Bedingungen in den Einsatz gehen. Vier Helfer des THW Kempen haben jetzt ihren Lehrgang als Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert und können nun auch dort arbeiten, wo die Luft zum Atmen fehlt - beispielsweise bei Chemieunfällen.
Einsätze unter Atemschutz bedeuten eine besondere körperliche und mentale Belastung für die Helfer, daher steht eine Gesundheitsprüfung auch am Anfang der vielseitigen theoretischen und praktischen Ausbildung.
Unter realitätsnahen Bedingungen haben die vier THW-Kräfte aus der Thomasstadt in den zurückliegenden Monaten Einsätze in verrauchten oder kontaminierten Bereichen, das Absuchen von Räumen sowie die Rettung von Personen gelernt. Dabei haben sie erproben können, wie es ist, unter erschwerten Sicht- und Atembedingungen als Trupp effektiv zusammenzuarbeiten.
Künftig werden die frisch ausgebildeten Helfer regelmäßige Belastungstests und Übungen absolvieren, um jederzeit sicher in den Einsatz gehen zu können und so zur Sicherheit der Bevölkerung beizutragen.

